Chaos oder Superstar – Welcher Unternehmer-Typ bist du?

Neben dem Chaos- und dem Superstar-Unternehmer gibt es noch 2 weitere Unternehmer-Typen. Welcher Typ bist du? Was unterscheidet die 4 Typen? Kannst du dich zum Superstar-Unternehmer entwickeln? Um diese Fragen geht es in dieser Podcast-Folge.

Effizientes Arbeiten: Chaos oder Superstar - Welcher Unternehmer-Typ bist du?

 

 

 

 

 

 

 

 

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Transkript

Hallo, in der heutigen Folge geht es mal wieder um das Thema effizientes und effektives Arbeiten.

Wie du vielleicht weißt, organisiere ich meinen Tag bzw. die Aufgaben meines Tages mithilfe der Eisenhower-Matrix. Die Eisenhower-Matrix geht zurück auf Dwight, den Eisenhower Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und er hat sie schon verwendet, um seine Regierungsgeschäfte zu organisieren.

Das Tolle bei dieser Methode ist, sie ist super simpel und einfach und leicht anzuwenden. Ich hatte dazu auch schonmal eine Podcastfolge gemacht, die ich dir hier in den Shownotes verlinke. Falls du diese Folge nicht gehört hast, nochmal die wichtigen

Basics der Eisenhower-Matrix.

Im Prinzip ist da das entscheidende Element der Unterschied zwischen wichtigen und dringenden Aufgaben.

Was sind wichtige und dringende Aufgaben?

Dringende Aufgaben sind Aufgaben, die du machen musst, weil sie ansonsten negative Konsequenzen nach sich ziehen. Und wichtige Aufgaben, das sind die Aufgaben, die dich deinen Zielen näherbringen und deinen Wünschen näherbringen.

Der Nachteil dieser wichtigen Aufgaben ist, sie sind leise und die dringenden Aufgaben sind laut, die schreien.

Deswegen tendieren wir Menschen dahin, uns mehr mit den dringenden Aufgaben zu beschäftigen, anstatt uns im Bereich der wichtigen Aufgaben aufzuhalten, die uns unseren Zielen näherbringen.

Ich möchte heute aber nicht nochmal das Thema Eisenhower-Matrix im Detail aufgreifen, sondern ich habe vor kurzem das Buch von Matthias Aumann „Nicht schulklug, sondern straßenschlau“ gelesen.

Matthias Aumann ist im Gartenlandschaftsbauer und hat in vier Jahren ein Unternehmen aufgebaut, aus dem Nichts aus dem Boden gestampft. Die Aumann Grün AG mit mittlerweile weit über 60 Mitarbeitern. Und er gehört laut Financial Times zu den 54 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa.

Der Junge weiß wohl, was er tut. Er ist auch noch, glaube ich, keine 30, aber schon sehr erfolgreich unterwegs. Und er hat diese Eisenhower-Matrix benutzt, um ein Modell von vier Unternehmern zu kreieren. Er nennt es das Viertypen-Unternehmermodell und da möchte ich heute mal mit dir einsteigen.

Unternehmertyp 1, den bezeichnet er als den Chaos-Unternehmer.

Der Chaos-Unternehmer ist im Bereich der unwichtigen, aber dringenden Aufgaben unterwegs. Unwichtig heißt, Aufgaben, die ihn seinen Zielen nicht näherbringen, die aber laut schreien, deswegen sind sie dringend, die eine negative Konsequenz nach sich ziehen.

Ich lese mal vor, was er dazu schreibt: „Was macht der Chaos-Unternehmer den ganzen Tag bzw. die meiste Zeit? Er beschäftigt sich den Tag über viel mit den nicht so wichtigen Dingen.

Sein Tagesablauf wird sehr häufig durch E-Mails, Telefonate usw. unterbrochen, da er nicht priorisiert und sich keine Blockzeiten für die wichtigen Aufgaben nimmt.

Er geht seinen lieben Gewohnheiten nach, denen man aber eigentlich nur dann nachgehen sollte, wenn man auch tatsächlich ein richtiges Zeitfenster für sie hat“.

Das ist der Chaos-Unternehmer, der im Quadranten der Eisenhower-Matrix dringende Aufgaben, aber unwichtig, unterwegs ist.

Dann haben wir den Feuerwehrunternehmer als zweiten Typ.

Der Feuerwehrunternehmer ist im Quadranten dringender Aufgaben und gleichzeitig wichtiger Aufgaben unterwegs.

Wie es der Name schon sagt, Feuerwehr oder Feuerwachen-Unternehmer, wie er es hier schreibt. Der muss ständig Brände löschen. Der hat ständig Krisensituationen, ständig ist irgendwas wichtig und gleichzeitig dringend.

Der Feuerwachen-Unternehmer hat die große Gefahr, an einem Burnout zu erkranken.

Was schreibt Matthias zum Thema der Feuerwachen-Unternehmer?

Der Feuerwachen-Unternehmer: „Du beschäftigst dich fast ausschließlich mit den ganz wichtigen Dingen in deinem Unternehmen, hast aber dauerhaft das Gefühl, dass etwas anbrennt, wenn du jetzt nicht gleich sofort erledigst. Du bist wie die Feuerwehr und siehst ununterbrochen zu, dass nicht noch mehr Brände entfachen.

Du bringst viele Krisen unter Kontrolle und beschäftigst dich mit allen dringlichen Problemen im Unternehmen. Dazwischen machst du schnell noch ein paar Angebote fertig, deine Mitarbeiter kommen mit ihren Problemen zu dir, weil du in deinem Unternehmen wahrscheinlich keine ordentlichen Ebenen aufgebaut hast. Generell hechtest du von Termin zu Termin“.

Unternehmertyp Nr. 3, der ist im Bereich nicht dringende Aufgaben und dann auch noch unwichtig unterwegs. Also, die schreien nicht und voran bringen sie dich auch nicht.

Das ist der Unterlasser-Unternehmer.

„Der Unterlasser-Unternehmer“, schreibt der Matthias, „eigentlich beschäftigst du dich nur mit Dingen, die im Grunde wirklich absolut egal sind. Zu deinen einkommensproduzierenden Tätigkeiten hast du keinen richtigen Bezug, nichts scheint wirklich wichtig oder dringend zu sein.

Stattdessen öffnest du am Tag viel Post und liest gründlich deine E-Mails durch. Auf deinen Botengängen im Unternehmen hältst du noch einige Mitarbeiter von der Arbeit ab, weil du sie in kleine Gespräche verwickelst. Die angenehmen und trivialen Tätigkeiten, denen du so gerne nachgehst, werden dir aber zum Verhängnis, denn dein Verhalten wird nur Negatives hervorbringen.

Du bist unzuverlässig und deine Verantwortung ist dir egal. Du machst dich mit diesem Verhalten von Instruktionen und anderen Menschen abhängig“.

Und der vierte Typ, das ist der Typ, den wir laut Matthias Aumann anstreben sollten, das ist der Unternehmertyp, der im Bereich der wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben unterwegs ist.

Das, wie gesagt, hatte ich auch schon in meiner Folge zur Eisenhower-Matrix gesagt, das Schwierige ist eben, dass das der ganz wichtige Bereich. Da kommen wir wirklich voran, aber diese Aufgaben, die uns dann wirklich voranbringen, die schreien gar nicht mal so laut, sondern die sind still und schlummern vor sich hin.

Und wenn du sie nicht erledigst, hast du keine negativen Konsequenzen zu erwarten. Deswegen ist die Kunst und wir Menschen tendieren blöderweise dahin, eben uns nicht in diesem Quadranten aufzuhalten, weil die wichtigen Aufgaben, die nicht dringend sind, nicht laut schreien.

Die Kunst ist eben und das haben erfolgreiche Menschen erkannt, sich in dem Quadranten der nicht dringenden, aber wichtigen, Aufgaben aufzuhalten.

Und der Unternehmertyp, der in diesem Bereich unterwegs ist, den nennt Matthias den

Superstar-Unternehmer.

Auch hierzu nochmal kurz aus dem Buch: „Alle wichtigen Arbeiten werden direkt und so schnell es geht erledigt. Du konzentrierst dich auf deine einkommensproduzierenden Tätigkeiten. Dein Tag besteht aus Plan und deine Zeiteinteilung ist durchdacht.

Ständig lernst du dazu, bildest dich auf Seminaren und mit Büchern weiter. Du pflegst eine ausgeglichene Beziehung zu deinen Mitmenschen und machst dich nicht von diesen abhängig. Du schaffst durch deine kreativen Prozesse in den Blockzeiten viel für dein Unternehmen und kannst nicht nur im, sondern auch am Unternehmen arbeiten.

Du beschäftigst dich aber auch viel mit den Visionen, die du für dein Unternehmen hast. Die Ziele des Unternehmens kennst du nicht nur, sondern auch deine Belegschaft. Du strahlst Ausgeglichenheit aus und gehst als Vorbild mit Disziplin an die Arbeit.

Du kontrollierst deine vereinbarten Ziele mit den Mitarbeitern und gerätst dadurch in wenige Krisen. Du hast wegen deiner guten Planung viel Freizeit“.

Was ist jetzt die Quintessenz? Frag dich doch mal, was für ein Typ Unternehmer bist du?

Bist du der Chaos-Unternehmer,

der sich vorwiegend mit dringenden und unwichtigen Tätigkeiten auseinandersetzt oder bist du der

Feuerwachen-Unternehmer,

der die Gefahr hat, an einem Burnout zu erkranken, weil er permanent mit dringenden und gleichzeitig auch noch wichtigen Tätigkeiten beschäftigt bist?

Bist du der Unterlasser?

Beschäftigst du dich mit Dingen, die nicht wichtig sind und die auch nicht dringend sind oder gehörst du zum

Superstar-Unternehmer

und bist in dem Bereich der wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben, vorwiegend tätig?

Wie gesagt, frag dich mal, zu welchem Unternehmertyp du gehörst und wenn du nicht sagst von dir aus, du gehörst jetzt schon zum Quadranten des Superstar-Unternehmers, dann frag dich mal:

Was musst du tun, um dorthin zu kommen? Wie musst du dich um organisieren?

Denn wenn du nichts änderst, dann wirst du weiter so leben, wie du‘s bisher getan hast und wirst dich nicht weiterentwickeln können. Frag dich also, was kannst du tun an deinem Tagesablauf, um dich vom vielleicht Chaos-, Feuerwachen- oder Unterlasser-Unternehmer hin zum Superstar-Unternehmer zu entwickeln.

Das Buch: „Nicht schulklug, sondern straßenschlau“ von Matthias Aumann, ich verlinke dir das auch in den Shownotes. Matthias gibt in dem Buch noch weitere Einblicke, der Untertitel ist: „Wie du dein Unternehmen garantiert zum Erfolg führst“.

Das der Matthias weiß, worüber er spricht, hat er bewiesen in der Praxis. Wie gesagt, er hat einen Gartenlandschaftsbetrieb im Alter von 23 Jahren gegründet und innerhalb von vier Jahren auf über 60 Mitarbeiter gezogen.

Er gehört mit zu den am stärksten wachsenden Unternehmen in Europa und ist im Jahr 2016 mit seinem Unternehmen von der Zeitschrift Focus Money zum Wachstums-Champion gekrönt worden.

So viel zur heutigen Folge. Wenn sie dir gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine Fünf-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt.

Ich wünsche dir jetzt eine schöne Woche, bis demnächst, bleibt gesund. Liebe Grüße, dein Mike.

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