Ein häufiges Problem junger Unternehmer: Mitarbeiter „ziehen nicht mit“

Jungunternehmer sind oft voller Ideen und Tatendrang. Sie investieren viel Zeit und Herzblut in ihre Firma. Sie haben tolle Ideen und wollen diese im Firmenalltag umsetzen. Sie präsentieren ihre Pläne mit viel Enthusiasmus den Mitarbeitern und stoßen dann auf Ablehnung und Kopfschütteln. Einen Weg, wie man hiermit umgehen kann, zeige ich Dir in diesem Artikel.

In meinem Beratungsalltag treffe ich bei jungen Unternehmern, die einen Betrieb übernommen haben, oft auf das folgende Problem.

Die Jungunternehmer sind voller Ideen und Tatendrang. Sie investieren viel Zeit und Herzblut in ihre Firma. Sie haben tolle Ideen und wollen diese im Firmenalltag umsetzen. Sie präsentieren ihre Pläne mit viel Enthusiasmus den Mitarbeitern und stoßen dann bei ihren Mitarbeitern auf Ablehnung und Kopfschütteln.

Warum ist das so? Mit dem neuen Chef und seinen neue Ideen gehen oft Änderungen in der Firma einher. Da der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist, empfindet er Änderungen oder einfach Neues oft als unangenehm oder unsinnig. Das ist von den Mitarbeitern häufig nicht mal böse gemeint, das ist nur eine ganz normale Reaktion des menschlichen Gehirns.

Die Folge davon ist aber, dass die oftmals sehr guten Ideen des jungen Unternehmers nicht umgesetzt werden. Das kann durchaus negative Auswirkungen auf die Firma haben. Durch neuen Ideen könnten neue Geschäftsfelder erschlossen oder neue Umsatzhöhen erreicht werden.

Was kann ich dagegen tun?

Zunächst einmal kann ich hier die Pareto-Regel anwenden. Der italienische Ökonom Vilfredo Pareto hat festgestellt, das mit 20 % des Gesamtaufwands 80 % des Ergebnisses erzielt werden können. Auf unseren Unternehmer angewendet bedeutet dies, dass 20 % der Mitarbeiter 80 % des Ärgers ausmachen.

Ich persönlich würde in einer solchen Situation mir genau die 20 % der Mitarbeiter heraussuchen, die dafür verantwortlich sind, dass meine Ideen von der Belegschaft nicht mitgetragen werden. Mit diesen Mitarbeitern würde ich Einzelgespräche folgendes klären:

– Was stört dich an meinen Ideen und Ziele?
– Welche Sorgen machst du dir bezüglich meiner Ideen und Ziele?
– Über das du mit der aktuellen Situation umgehen, wenn du der Chef warst?
– Was würdest du für Lösungen und Wege vorschlagen?

Danach würde ich erklären, warum ich den eingeschlagenen Weg gehe und warum ich diesen für absolut richtig halte. Dabei gehe ich auf die Ängste und Sorgen des Mitarbeiters ein und entkräfte diese bestenfalls. Gleichzeitig würde ich gute Vorschläge des Mitarbeiters aufgreifen und diese einbinden.

Falls dieser Weg nicht zum Ziel führt, würde ich mich von dem Mitarbeiter, der am meisten quertreibt, trennen. Dies kann allerdings nur die Ultima Ratio sein.

Bedenke bei deinem Handeln immer: Wer stets das Gleiche macht (und nichts Neues ausprobiert), kann auch immer nur das gleiche Ergebnis erwarten.

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