Ist Datenspeicherung in der Cloud gefährlich?

Ein papierloses Büro und Datenspeicherung in der Cloud: das gehört zusammen wie „Pott und Deckel“. Doch was ist eine Cloud? Sind meine Daten dort sicher? Welche Vorteile bietet die Datenspeicherung in der Cloud? Welche Anbieter gibt es? Was ist mit der Datenschutzgrundverordnung? Die Antworten zu diesen Fragen hörst du in dieser Folge.

Papierloses Büro: Ist Datenspeicherung in der Cloud gefährlich

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Transkript

Hallo, heute geht es wieder um das Thema papierloses Büro und digitales Arbeiten. Konkret befassen wir uns mit dem Thema Daten speichern in der Cloud.

Ich selber habe einen Großteil meiner Daten in der Cloud liegen und bin ein absoluter Befürworter der Datenspeicherung in der Cloud.

Die erste Frage, die sich natürlich den Meisten stellt, die jetzt nicht so computeraffin unterwegs sind,

was ist überhaupt eine Cloud?

Da habe ich einfach mal Wikipedia gefragt und ich lese mal eben vor, was Wikipedia dazu sagt:

Cloud-Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung über das Internet.

Technischer formuliert umschreibt das Cloud-Computing den Ansatz, IT-Infrastrukturen über einen Rechnernetz zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein muss.

Konkretes Beispiel: Apple iCloud.

Wir möchten uns ja heute mit dem Thema Daten speichern beschäftigen und wenn wir uns da mal angucken, die iCloud von Apple, das ist nichts anderes als eine Festplatte im Internet.

Und ich selber nutze insgesamt drei Devices, also drei Endgeräte von Apple. Ein MacBook Air, ein iPhone und ein iPad.

Und wenn ich auf dem MacBook Air ein Dokument mit Word schreibe, bei Apple heißt das Ding Pages und es in der Cloud speichere, dann habe ich das hinterher auch genauso, dieses Dokument, bei mir auf dem iPhone zur Verfügung wie auch auf dem iPad und könnte dort weiterarbeiten.

Und wenn ich dann eben auf diesem iPad auf diesem Dokument weiterarbeite, dann habe ich hinterher dann auch auf allen beiden anderen Geräten die aktuelle Version gespeichert.

Das mal so kurz zur Einführung zum Thema, was ist überhaupt eine Cloud?

Also generell kann man sagen oder kannst du dir das vorstellen, das ist einfach eine Festplatte im Internet, die dir auf all deinen Endgeräten dann zur Verfügung steht.

Fünf Gründe, die dafürsprechen, Daten in einer Cloud zu speichern.

Punkt Nummer 1: leichte und schnelle Einrichtung.

Du musst nicht groß Irgendwelche Hardware installieren und Programme einrichten und sonst was. Du gehst auf den Anbieter deiner Wahl, buchst dort das Paket deiner Wahl. Welchen Anbieter es da gibt und worauf du achten musst, kommen wir gleich noch.

Dann kannst du eigentlich schon loslegen. Es sind maximal 5 Minuten Arbeitsaufwand und dann steht dir dein Online-Speicherplatz zur Verfügung. Dann musst du natürlich noch deine die entsprechenden Apps auf deinen mobilen Endgeräten einrichten, damit du dann darüber auch die diesen Speicherplatz nutzen kannst. Aber das Ganze, ich sage mal, eine Viertelstunde Arbeit und du hast eine funktionierende Festplatte im Internet.

Zweiter Vorteil: Deine Daten sind überall verfügbar.

Das heißt, überall dort, wo du Internet hast (du musst es nicht mal wirklich, komme ich gleich nochmal in einem separaten Punkt zu).

Also überall, wo du Internet hast, respektive auf all deinen Endgeräten, die eine entsprechende App unterstützen, hast du deine Daten dann verfügbar.

Ist eine tolle Sache, man ist unterwegs beim Kunden und der Kunde fragt einen irgendwas. Normalerweise müsste man dann sagen, kläre ich, ich rufe an.

Mit einem Datenspeicher im Internet, in der Cloud, sagt man, einen Moment, ich rufe mir das betreffende Dokument kurz auf und kann es dann direkt persönlich vor Ort klären.

Mancher kennt es vielleicht auch, dass der Steuerberater im Gespräch sagt, das und das Dokument brauche ich noch von dir, die und die Rechnung.

Wenn ich die Rechnung digital abgelegt habe, dann kann ich mit meinem Handy diese Dokumente entsprechend die Rechnung auswählen und dann eben per E-Mail sofort im Gespräch an den Steuerberater weiterleiten oder eben aufs Handy holen und sagen, hier haben wir das Dokument. Welche Fragen hast du dazu, lieber Steuerberater?

Dritter Vorteil: für die Hardware-Anschaffung.

Also, du brauchst gar keine Hardware anschaffen, natürlich hast du einen Laptop und ein Smartphone und gegebenenfalls auch noch ein Tablet, klar, die musst du anschaffen, aber die schaffst du dir ja so oder so an.

Aber für den eigenen Cloudspeicher musst du ja keine eigene Hardware vorhalten, das macht der Cloud-Anbieter, der Dienstanbieter, für dich.

So sparst du dir eben die Kosten für die Anschaffung der physischen Festplatte oder des Servers, den du sonst dafür benutzen würdest, um deine Daten zu speichern. Die Kosten kannst du dir schlichtweg sparen, wenn du es auf die Cloud auslagerst.

Punkt Nummer 4, warum das Datenspeichern in der Cloud absolut sinnvoll ist

Du musst dich um das Thema Datensicherung und Wartung nicht selber kümmern, das macht der Anbieter für dich.

Mit dem Thema Datensicherung hast du nichts mehr zu tun, da kümmert der sich drum. Wartung hast du auch nichts mit zu tun, Updates einspielen usw. Wird alles für dich erledigt, das kriegst du nicht mal mit, dass das passiert.

Und es ist eine massive Arbeitserleichterung für alle die, die sich da schon mal selber mit befasst haben und es selber machen mussten.

Ihr werdet mir da sicherlich zustimmen, dass da einige Stunden an Arbeitszeit regelmäßig für draufgehen, nur, um die Sachen zu updaten, zu warten, um zu prüfen, ob Datensicherungen gelaufen sind. Zu prüfen, warum deine Datensicherung nicht gelaufen ist und das dann wieder in Gang zu kriegen.

Also, das alles entfällt, wenn du deine Daten in der Cloud speicherst.

Der letzte Punkt, ich hatte es gerade schon mal ein bisschen angedeutet, als ich erzählt habe, du sitzt beim Kunden oder beim Steuerberater.

Daten können unkompliziert mit anderen geteilt werden.

Du kannst Dokumente, z. B. ein Word-Dokument für einen anderen freigeben. Der kann genauso daran mitarbeiten und es entfällt dieses Versions-Hopping. Wer hat jetzt die aktuellste Version.

Wenn ihr zusammen mit mehreren Leuten an einem Word-Dokument arbeitet und die früher per E-Mail hin- und hergeschickt habt, war es immer so, wer hat denn jetzt eigentlich die aktuellste Version gerade oder welches ist die aktuellste Version? Entfällt bei Datenspeicherung in der Cloud.

Viele Bloganbieter bieten synchrones Arbeiten an oder die Möglichkeit, dass du entsprechend einen Link generierst, wo dann alle, auch diejenigen, die vielleicht nicht Kunden bei diesem Cloud-Anbieter sind, synchron an deinen Dokumenten arbeiten können und es ist immer nur die endgültige und die letzte Version verfügbar.

Das waren die fünf Vorteile für die Datenspeicherung in einer Cloud.

Dann hatte ich gerade schon mal angesprochen das Thema

mobile Nutzung der Daten und muss ich dafür Internet haben?

Auch da gibt es Unterschiede. Es gibt einige Anbieter, die bieten dir die Möglichkeit, dass du die Daten auf deinen mobilen Endgeräten auch offline verwenden kannst.

Das heißt, dann werden die Daten eben auf dieses mobile Endgerät gespiegelt und du brauchst nicht mal Internet, um auf diese Daten zugreifen zu können. Natürlich, wenn du Änderungen vornimmst und diese Änderung dann in den Cloudspeicher hochladen möchtest, dafür brauchst du später Internet.

Aber um die Daten einfach mal abzurufen, um daran zu arbeiten, da brauchst du dann keinen entsprechenden Internetzugang, das kannst du dann auch unterwegs ohne Internetzugang machen, wenn du eben diese Möglichkeit der Offline-Speicherung nutzt.

Es gibt da noch weitere Möglichkeiten, dass man sich nur die ersten Zeilen des Dokumentes anzeigen lässt. Das ist dann die platzsparende Variante, dafür brauchst du dann wiederum hinter Internet, wenn du am Dokument arbeiten möchtest und es dir runterladen möchtest, dann muss ein Internet zur Verfügung stehen.

Nochmal kurz zusammengefasst an der Stelle. Es ist nicht zwingend notwendig, Internet zu haben, wenn du eben damit einverstanden bist, dass die Daten auf dein mobiles Endgerät gespiegelt werden.

Das bieten einige Cloud-Anbieter entsprechend an.

Ja, ich hatte ja schon gesagt, es gibt verschiedene Anbieter und welche es da jetzt so konkret gibt, gehen wir jetzt mal im Einzelnen drauf ein, zumindest auf die, die ich schon mal in der Verwendung hatte.

Die bekanntesten fangen wir mal mit an, Google Drive von Google OnlineSpeicherplatz, habe ich auch schon selber in der Benutzung gehabt, also über Google hast du die Möglichkeit, einen solchen Cloud-Speicher zu bekommen, genauso wie bei Microsoft.

Bei Microsoft heißt das ganze Dingen das OneDrive und bei Google ist es das Google Drive.

Dann gibt es die Dropbox. Die ist auch ein Anbieter www.dropbox.com. Ich verlinke die auch alle in den Shownotes, so, dass du dir die angucken kannst, was es da für Unterschiede gibt.

Die Dropbox ist auch ein Onlinespeicherdienst amerikanische Anbieter, genauso wie Microsoft und Google.

Zum Thema Datenschutz, für alle, die jetzt schon schreien, kommen wir gleich nochmal in einem gesonderten Punkt zu. Aber das sind so für mich die großen drei:

  • OneDrive von Microsoft,
  • Google Drive und die
  • Dropbox.

Das sind so für mich die Bekanntesten. Dann gibt es noch die, für alle, die im Apple-Kosmos unterwegs sind, die iCloud von Apple.

Die ist auch ein Online-Speicherplatz und es gibt noch einen, den ich in der Verwendung habe, das ist die Firma Center Device aus Bonn. Das ist ein deutscher Cloud-Anbieter mit entsprechender Datenschutzkonformität. Aber da auch nochmal gleich zu.

Vielleicht ein kleiner Hinweis, ich selber habe momentan Microsoft OneDrive und Center Device bei mir in der Firma laufen.

Vorteile von diesen beiden Anbietern ist oder der Vorteil dieser beiden Anbieter ist, die bieten eine sogenannte OCR-Erkennung. Finde ich richtig klasse.

Erstmal, was ist diese OCR-Erkennung?

Du scannst ein Dokument ein, zum Beispiel eine Rechnung von der Firma Amazon. Du hast bei Amazon was eingekauft für deine Firma, scannst diese Rechnung ein und legst die in diesem Speicherort oder auf diesem Onlinespeicher ab.

Das machst du mit hunderten von Rechnungen und irgendwann bist du auf der Suche, weil dein Steuerberater sagt, hier ist irgendwie eine Buchung, da finde ich keinen Beleg zu auf deinem Konto. Da steht irgendwas von Rechnungsnummer 1234 von Amazon.

Dann gibt es ein Suchfeld, da gibst du dann einfach ein: Amazon Rechnung 1234 und dann findet der dieses Dokument sofort durch diese OCR-Erkennung und stellt es dir zur Verfügung.

Das heißt, diese OCR-Erkennung sorgt dafür, dass zum Beispiel PDF-Dateien, der Inhalt von PDF Dateien, aber auch von Word-Dateien und von Excel-Tabellen, zum Teil sogar von Fotos, dass der ausgelesen wird und dir dann entsprechend angezeigt wird.

Du kannst so entsprechende Selektionen und Auswahlverfahren machen durch diese OCR-Erkennung.

Ist für mich praxisrelevant, ganz einfach, ich mache meine Provisionsabrechnung, die verschlagworte ich. Also, da packe ich jetzt nicht rein Provisionsabrechnung Continentale 2. August 2018. Die Provisionsabrechnungen, die scanne ich alle en Block und lege die dann monatsweise bei mir im Onlinespeicher ab.

Und wenn ich dann irgendwann mal gucken möchte, ob für den Kunden Max Meyer von der Continentale eine Provision gezahlt worden ist, dann gebe ich eben diese drei Schlagworte ein: Max Meyer und Continentale.

Und dann spukte er mir Dokumente alle Dokumente aus, wo diese Schlagworte zu finden sind. Alle anderen zeigt er mir gar nicht mehr an. Das ist für mich dieser Riesenvorteil und der Riesen und der riesen Nutzen an dieser OCR-Erkennung.

Du brauchst dafür keine besondere Software, keine besonderen Tools beim Scanner, das macht alles der Cloud-Anbieter, also in diesem Fall dann bei mir OneDrive von Microsoft und Center Devise. Das machen die alles automatisch. Du lädst dort die Dokumente hoch, ganz normal, so, wie du es vielleicht auch schon ein paar Mal woanders gemacht hast und die sorgen dann dafür, dass die Dinger lesbar werden.

Tolle Sache, ist für mich ein absoluter Gewinnbringer, gerade, wenn ich mal irgendwelche Unterlagen suche und irgendwas zusammentragen muss, geht das hier rasend schnell.

Im Vergleich zu früher, da musste ich den Aktenordner rausziehen, dann den entsprechenden Reiter finden, dann Durchsuchen von, ich kriege ja von den Versicherungsgesellschaften nicht nur ein Dokument im Jahr, sondern im Zweifel 12 bis 24, je nachdem, wie die abrechnen und dann beschleunigt es die Suche nach Dokumenten und Dateien enorm, diese OCR-Erkennung.

So, das zum Thema, welche Cloud-Anbieter gibt es.

Dann ein weiterer Punkt hier in dem Bereich, was ich oft gefragt werde, sag mal,

in so einer Cloud, da sind meine Daten doch gar nicht sicher?

Ich bin der Meinung, die sind da schon sicherer und zwar deutlich sicherer als bei dir auf einem Firmen-Server oder auf einer PC-Festplatte gespeichert.

Ich denke schon und bin schon der Meinung, das Microsoft, Google und Apple und wahrscheinlich die Dropbox und mit Sicherheit auch Center Devise einen deutlich höheren Sicherheitsstandard haben als 99 Prozent aller Firmen und Unternehmen, die die Daten auf eigenen Rechnern speichern.

Ich rede jetzt hier von kleinen mittelständischen Unternehmen, die Großen haben wahrscheinlich eine ähnlich sichere Infrastruktur wie Microsoft, Google, Apple oder Center Devise oder die Dropbox, aber wir sind hier im Mittelstand, in kleinen mittelständischen Unternehmen und da muss ich sagen, dass ich da zu 100 Prozent davon überzeugt bin, dass die Daten bei den großen Anbietern, bei den Cloud-Anbietern, deutlich sicherer liegen als bei dir in der Firma auf dem Rechner.

Die machen eine mehrfache Datensicherung, die sind da, wo die Teile gespeichert sind, geschützt wie Fort Knox, also, noch stärker als Fort Knox.

Und obendrein hast du ja die Möglichkeit, das, was ich dir von der mobilen Datennutzung gerade erzählt habe, dir die Daten auf deinen Arbeitsplatzrechner zu spiegeln.

Ich beispielsweise habe automatisch meinen Center Device Onlinespeicherplatz und mein Microsoft OneDrive-Onlinespeicherplatz permanent offline auf meinem Laptop zur Verfügung.

Das heißt, die Daten werden dahin gespiegelt, kostet natürlich ein bisschen Festplattenkapazität auf dem Rechner, keine Frage, aber so habe ich die auch dorthin gespiegelt und wenn die mal ausfallen sollen, wenn Microsoft mal ja nicht zur Verfügung steht und der Dienst unten ist, dann habe ich die Daten auf jeden Fall nochmal gespiegelt bei mir auf der Festplatte liegen, so dass ich drankomme und damit arbeiten kann und die verwenden kann.

Also, kurz gesagt, kleine mittelständische Unternehmen in diesem Bereich sind diese Anbieter mit Sicherheit deutlich sicherer als eine Speicherung auf dem firmeneigenen Netzwerk.

Ja, letzter Punkt.

Worauf muss ich bei der gewerblichen Nutzung von solchen Cloud-Anbietern achten?

Fangen wir mal an, mein Lieblingsthema hebe ich mir für den Schluss auf.

So einfache Sachen, du solltest darauf achten, dass du deine Zugangsdaten mit einem starken Passwort gesichert hast. 123, ABC, die sind heute nicht mehr en vogue. Du solltest da doch schon ein möglichst langes Passwort verwenden.

Es gibt ja mittlerweile auch Tools, die dir Passwörter generieren und auf deinem Rechner dann gesichert hinterlegen, so dass du dir die nicht im Zweifel immer merken musst.

Aber so Passwörter, die sollten schon so 18 bis 25 Zeichen lang, ein Sonderzeichen drinnen, vielleicht auch nicht das persönliche Geburtsdatum und den Namen der Kinder enthalten, sondern eine zufällige Folge von Ziffern, Zahlen und Sonderzeichen.

Und das dann möglichst lang, dann ist das Passwort entsprechend auch sicher und wenn du es dann auch noch regelmäßig änderst, dann kannst du da auch schon sehr sicher sein, dass deine Daten nicht über einen gecrackten Zugang abgerufen werden können.

Dann solltest du, wenn du Daten mit anderen teilst oder deinen Speicherplatz auch Mitarbeitern zur Verfügung stellst, dann darauf achten, dass du eben nur solche Daten teilst und zur Verfügung stellst, die für diejenige Person auch relevant sind.

Also, die Personalakte von Heinz Mueller, die muss der Manfred Meyer nicht zwingend sehen, auch, wenn er Zugriff auf deinen Cloud-Speicher hat. Die musst du dann so entsprechend ablegen, dass er da nicht drauf kann und so die Berechtigungen dann auch vergeben.

Aber das müsstest du auf einem firmeneigenen Rechner oder auf einem firmeneigenen Netzwerk dann natürlich auch darauf achten, dass nicht jeder Zugriff auf alle Daten hat, die für ihn vielleicht nicht relevant sind.

So und jetzt zu meinem Lieblingsthema. Bei der gewerblichen Nutzung von Clouds musst du natürlich darauf achten, dass der Cloud-Anbieter DSGVO-konform ist, zumindest dann musst du darauf achten, wenn du personenbezogene Daten speicherst.

Dann musst du nämlich mit diesem Cloud-Anbieter einen sogenannten Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz auf AVV schließen, und dann bist du auf der rechtlich sicheren Seite. Ich hatte ihn ja auch schonmal hier im Interview, ein Fachanwalt für IT-Recht, der würde jetzt noch sagen, das ist aber ziemlich kurz gesprungen.

Du musst auch noch darauf achten, dass es ein deutscher Anbieter ist und dass die Daten in Deutschland gespeichert werden. Komme ich jetzt gleich nochmal zu.

Fangen wir erstmal an mit dem Thema auf AVV und Auftragsdatenverarbeitung, wenn du personenbezogene Daten speicherst.

Was personenbezogene Daten sind, sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Wenn du die Schuhgröße, das Geburtsdatum und das Geschlecht von jemandem hast, dann reden wir schon von personenbezogenen Daten und dann musst du dich gemäß Datenschutzgrundverordnung entsprechend verhalten.

Microsoft, Google und die Dropbox sind aus meiner Sicht, hier spreche ich als Laie, da bitte, wenn du da mit dem Gedanken spielst, dort deine Daten zu speichern, dann besprich das mit deinem Datenschutzbevollmächtigten oder deinem Datenschutzbeauftragten oder mit einem entsprechenden Fachanwalt, ob das so in Ordnung ist. Ich habe es für mich geklärt, wir persönlich im VFM-Verbund speichern die Daten bei Microsoft. Also, wir haben alle Microsoftkonten.

Einen Großteil der Daten habe ich noch auf meinem eigenen Rechner, zumindest was personenbezogene Daten diese, die sind hier noch im Netzwerk gespeichert.

Was die Kundendaten angeht, da sind wir noch nicht so weit, dass wir die Daten in der Cloud liegen haben. Das kommt demnächst noch hoffentlich irgendwann, aber die habe ich momentan tatsächlich noch auf einem firmeneigenen Server liegen, die Datenbank von meiner Kundenverwaltung.

Aber alle anderen Daten haben wir Microsoft liegen und ich für mich bin der Meinung, ich hätte keine Schmerzen damit, als Selbständiger meine Daten bei Microsoft, Google oder auch in der Dropbox zu speichern, wenn es denn die richtigen Varianten sind.

Ja, da bitte aufpassen, alle drei Anbieter haben aus meiner Sicht datenschutzkonforme Varianten im Angebot, die du dann auch entsprechend bezahlen musst und auch für Privatpersonen und Personen, die eben nicht unter die Datenschutzgrundverordnung fallen, entsprechende andere Varianten.

Da musst du dich ein bisschen einlesen, mal ein bisschen drauf achten, aber in der Regel, alles, was du bezahlen musst in irgendeiner Art und Weise, dann auch datenschutzmäßig bist du da besser aufgestellt. In der Regel die ganzen Business-Tarife, alle Firmentarife sind, die du hier in Deutschland buchen kannst, von Microsoft, von Google, und auch von der Dropbox, dann auch entsprechend ausgestattet.

Aber da bitte nochmal einen gesonderten Blick drauf werfen, bevor du das buchst und im Zweifel dann auch nochmal den Anbieter anschreiben.

Apple iCloud kann ich aktuell nicht empfehlen. Vielleicht hast du andere Informationen, aber mein Kenntnisstand ist, mit denen kann ich keinen Auftragsverarbeitungsvertrag schließen. Die haben sogar in ihren Bedingungen drinnen stehen, dass man keine personenbezogenen Daten für gewerbliche Zwecke speichert auf der iCloud.

Von daher, die für Firmen momentan nicht geeignet. Wenn du da andere Informationen hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail.

Ja und wenn du zu den 100prozentigen gehörst und sagst, bei Microsoft, bei Dropbox und bei Google, da weiß ich ja nicht zwingend, wo die Daten gespeichert sind. Oder die in Deutschland liegen usw. und so fort, dann kann ich dir entsprechend Center Device empfehlen, deutscher Anbieter, deutsche Cloud, deutsche Server.

Da bleibt alles hier in unseren heimischen Landen. Da bleiben die Daten hier und die bestätigen dir das auch entsprechend, dass die Daten eben nicht das Land verlassen und nicht im Ausland auf Servern gespeichert werden.

So, das zum heutigen Thema Datenspeichern in der Cloud.

Fassen wir nochmal kurz zusammen, die fünf Gründe, warum das Datenspeichern in der Cloud sinnvoll ist.

Zum einen eine leichte und schnelle Einrichtung, die Daten sind überall verfügbar. Das ist Punkt Nr. 2.

Punkt Nummer 3, keine Kosten für Hardware.

4. Um Datensicherung und Wartung musst du dich nicht mehr kümmern und

5. Daten können unkompliziert mit anderen geteilt werden. Du brauchst, um an diesen Daten zu arbeiten, nicht zwingend Internet. Es gibt die Möglichkeit, dass dir diese Daten dann auch offline zur Verfügung gestellt werden auf deinen Endgeräten und auf deinem Laptop. Das kannst du entsprechend bei den meisten Anbietern auswählen und anklicken.

Ja, welche Anbieter gibt es? Welche hatte ich in der Verwendung?

iCloud von Apple, Microsoft OneDrive, Google Drive, Dropbox, Center Device.

Die Fragestellung, ist ein Cloud-Speicher sicher?

Ich bin der Meinung, ja, er ist sicher, bei den Großen zumindest. Die sind besser geschützt als Fort Knox und wahrscheinlich auch dadurch besser geschützt als deine eigene IT-Infrastruktur. Von daher ist das Thema Datensicherheit in der Cloud oder geschützte Daten in der Cloud ist eigentlich keins, sondern jeder sollte eigentlich in der Cloud speichern, weil sie da sicherer sind als auf dem Firmenrechner.

Welche Anbieter gibt es?

Habe ich gerade schon gesagt, Microsoft bietet das an, Google bietet was an, Center Device bietet was an, Apple und Dropbox.

Das sind die mir bekannten und bei der gewerblichen Nutzung solltest du darauf achten, dass dein Cloud-Anbieter, wenn du personenbezogene Daten speicherst, DSGVO-konform ist und du solltest mit ihm einen entsprechenden Auftragsbearbeitungsvertrag schließen.

Du solltest ein starkes Passwort wählen für den Zugang zu deinen Daten und entsprechend auf die Zugriffsberechtigungen achten, dass nicht jeder Zugriff auf alle Daten hat.

Ja, das kurz und bündig zum Thema Datenspeichern in der Cloud. Damit bin ich auch schon am Ende der heutigen Folge.

Wenn sie dir gefallen hat, dann würde ich mich super freuen, wenn du mir eine Fünf-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt.

Wenn du Anregungen, Anmerkungen, hast zu dem Thema Datenspeichern in der Cloud oder auch Ideen hast, mit was ich mich in einer der nächsten Folge mal beschäftigen sollte, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter dieser Podcastfolge.

Ich wünsche dir jetzt eine schöne Woche, bis demnächst, bleibt gesund, liebe Grüße, dein Mike.

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